Im Rahmen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon hat das israelische Militär laut eigenen Angaben gezielte Angriffe auf die schiitische Miliz und deren Finanzstrukturen durchgeführt. Diese Angriffe zielen insbesondere auf die Verbindung zur Schattenbank Al-Kard Al-Hassan ab, die beschuldigt wird, finanzielle Mittel für Angriffe auf Israel bereitzustellen.
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- Das israelische Militär hat etwa 30 Ziele der Hisbollah angegriffen, die mit der Schattenbank Al-Kard Al-Hassan in Verbindung stehen.
- Zu den angegriffenen Zielen gehörte ein unterirdischer Tresor, in dem Bargeld und Gold im Wert von Millionen gelagert waren.
- Militärsprecher Daniel Hagari gab an, dass die Hisbollah dieses Geld zur Finanzierung ihrer Angriffe auf Israel genutzt habe.
- Ein separater Bunker unter dem Sahel-Krankenhaus in Beirut soll nach israelischen Schätzungen mindestens 462 Millionen Euro in Bargeld und Gold enthalten.
- Der Leiter des Sahel-Krankenhauses, Fadi Alameh, wies die israelischen Vorwürfe zurück und forderte eine Überprüfung durch die libanesische Armee.
- Israel soll den Kommandeur, der für die Finanzierung der Hisbollah zuständig war, am Montag in Syrien getötet haben.
- Der verstorbene Kommandeur war verantwortlich für Geldtransfers vom Iran an die Hisbollah, die durch Ölverkäufe finanziert werden.
- Al-Kard Al-Hassan wird offiziell als soziale NGO geführt und hat das Vertrauen vieler Libanesen gewonnen, insbesondere nach dem Bankenzusammenbruch 2019.
- Laut Beobachtern fließen große Teile des Finanzstroms der Hisbollah über legale und illegale Geschäfte durch die Schattenbank, die über 30 Filialen verfügt.
- In den letzten 24 Stunden hat Israel insgesamt rund 300 Ziele im Libanon angegriffen, wobei bei einem Beschuss nahe der Hariri-Klinik mindestens 13 Menschen starben.