Ein schwerwiegender Ausbruch von E.coli-Kolibakterien bei McDonald’s hat in den USA Besorgnis ausgelöst. Laut den Gesundheitsbehörden gab es in mehreren Bundesstaaten Erkrankungen, die auf den Verzehr eines bestimmten Burgers zurückzuführen sind. Diese Situation hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen auf die Fast-Food-Kette.
BulletsIn
- E.coli-Ausbruch: Ein schwerer Ausbruch von E.coli-Kolibakterien bei McDonald’s hat zu einem Todesfall in Colorado geführt.
- Erkrankte Personen: Dutzende weitere Kunden, vor allem in Colorado und Nebraska, sind erkrankt. Insgesamt sind 49 Fälle dokumentiert.
- Krankenhausaufenthalte: Zehn Betroffene, darunter ein Kind mit hämolytisch-urämischem Syndrom, wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
- Untersuchungen: Alle Erkrankten hatten denselben E.coli-Stamm und gaben an, einen “Quarter Pounder” bei McDonald’s gegessen zu haben.
- Lebensmittelsicherheit: Joe Erlinger, Präsident von McDonald’s USA, betonte die Wichtigkeit der Lebensmittelsicherheit in einer Videobotschaft.
- Maßnahmen: In betroffenen Bundesstaaten werden die für den Quarter Pounder verwendeten Zwiebeln nicht mehr eingesetzt, und der Burger wird vorübergehend aus dem Sortiment genommen.
- Erholung von Infektionen: Die meisten Menschen erholen sich ohne Behandlung in fünf bis sieben Tagen, einige benötigen jedoch eine Hospitalisierung.
- Wirtschaftliche Auswirkungen: Der Vorfall erinnert an den E.coli-Ausbruch bei Chipotle im Jahr 2015, der zu Umsatzeinbußen und Imageschaden führte.
- Aktienkurs: Nach Bekanntwerden des E.coli-Ausbruchs fiel der Aktienkurs von McDonald’s im nachbörslichen Handel um etwa sechs Prozent.
- Politische PR: Der Vorfall überschattet den PR-Auftritt von Donald Trump in einem McDonald’s-Restaurant, der negative Bewertungen und eine Sperrung des Geschäftsprofils bei Yelp nach sich zog.