Victor Wembanyama, der 21-jährige Basketball-Superstar aus Frankreich, fällt aufgrund einer Venenthrombose in der Schulter aus. Seit Februar 2025 leidet der NBA-Spieler an der Erkrankung, die ihn auch von der Teilnahme an der Europameisterschaft abhalten könnte. Thrombosen sind eine ernsthafte Gefahr für Sportler, wie auch die Karrieren von Chris Bosh, Serena Williams und vielen anderen gezeigt haben. Auch der Sportmediziner Pascal Bauer betont, dass Thrombosen keine Seltenheit im Leistungssport sind.
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Victor Wembanyama, der NBA-Star, leidet seit Februar 2025 an einer Venenthrombose in der Schulter.
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Der 21-jährige Spieler musste sich im März einer Operation unterziehen und ist derzeit in Reha.
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Thrombose ist eine gefährliche Erkrankung, bei der sich Blutgerinnsel bilden und den Blutfluss blockieren.
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Besonders gefährlich ist die Lungenembolie, die auftreten kann, wenn sich ein Thrombus löst und in die Lunge gelangt.
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Chris Bosh beendete seine Karriere wegen Thrombosen, und auch Serena Williams litt während ihrer aktiven Zeit an Blutgerinnseln.
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Der Handballer Mikkel Hansen und der Fußballer Neven Subotic mussten ebenfalls wegen Thrombosen behandelt werden.
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Laut dem Sportmediziner Pascal Bauer können Sportler wie alle anderen Menschen ebenfalls von Thrombosen betroffen sein.
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Sportarten, die Oberkörperbewegungen erfordern (z.B. Basketball, Handball, Tennis), erhöhen das Risiko für Thrombosen.
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Mikroverletzungen und ständige Belastung der Venen in intensiven Sportarten können Thrombosen begünstigen.
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Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jährlich zwischen 40.000 und 100.000 Menschen an Lungenembolien, die durch Thrombosen verursacht werden.