Die UN-Vollversammlung hat in New York trotz eines gescheiterten Änderungsantrags Russlands einen Zukunftspakt verabschiedet, der die globale Zusammenarbeit und den Multilateralismus stärken soll. Der Pakt, der nach neunmonatigen Verhandlungen zustande kam, soll als Leitfaden für die Bewältigung globaler Krisen dienen. Deutschland und Namibia spielten eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung. Bundeskanzler Olaf Scholz betonte, dass der Pakt ein Kompass für zukünftige Zusammenarbeit sei und Reformen, insbesondere des UN-Sicherheitsrates, beschleunigen könne.
BulletsIn
- Die UN-Vollversammlung verabschiedete einen Zukunftspakt zur Bewältigung globaler Krisen.
- Der Pakt wurde trotz eines Änderungsantrags Russlands angenommen.
- Das Dokument enthält 56 Punkte in fünf Kapiteln zur Stärkung des Multilateralismus.
- Neun Monate intensiver Verhandlungen gingen dem Beschluss voraus.
- Deutschland und Namibia führten die Verhandlungen für den Zukunftspakt an.
- Olaf Scholz betonte, dass der Multilateralismus lebendig sei.
- Der Zukunftspakt soll als “Kompass” für mehr Zusammenarbeit und weniger Konflikte dienen.
- Scholz sieht den Pakt als Schritt hin zu einer Reform des UN-Sicherheitsrates.
- Russland scheiterte mit einem Antrag, der die Einmischung in innere Angelegenheiten verhindern sollte.
- Viele Länder des Globalen Südens unterstützten den Pakt trotz Russlands Widerstand.