Noida, 14. April 2026:
Die School of Journalism and Mass Communication an der IMS Noida organisierte ein Webinar zum Thema “Neue Grenzen des Journalismus und der Dokumentation”, bei dem Studenten, Fakultätsmitglieder und Medienfachleute zu einer engagierten Diskussion über die sich entwickelnden Trends im Journalismus zusammenkamen.
Die Sitzung wurde von dem erfahrenen Journalisten, stellvertretenden Redakteur und Medienexperten Khushal Chand Lali von BBC News geleitet, der seine beruflichen Erfahrungen und Einblicke in zeitgenössische Medienpraktiken teilte. Das Webinar wurde von Berater Professor J.K. Sharma und Programmkoordinator Professor Sachin Batra besucht, zusammen mit Fakultätsmitgliedern und Studenten des Instituts.
Während der Sitzung sprach Khushal Chand Lali ausführlich über die Rolle und Repräsentation von Frauen in den Medien. Er wies darauf hin, dass die indischen Medien oft die Perspektiven von Frauen übersehen, insbesondere in politischer und politischer Berichterstattung. Er betonte die Notwendigkeit, zu zeigen, wie sich solche Entwicklungen auf das tägliche Leben von Frauen auswirken. Er fügte hinzu, dass Frauen nicht mehr auf Lifestyle- oder Unterhaltungssegmente beschränkt sind, sondern aktiv zur investigativen Berichterstattung, Raumfahrtberichterstattung und Mainstream-Moderation beitragen.
Sachin Batra hob die Bedeutung des Entwicklungsjournalismus hervor und verwies auf Initiativen wie “No Negative Monday” und betonte, dass die Medien über Sensationslust hinausgehen sollten. Er plädierte für eine stärkere Konzentration auf lösungsorientierte und positive Berichterstattung, die konstruktiv zur Gesellschaft beiträgt. Khushal Chand Lali unterstützte diese Ansicht und nannte das Beispiel der Überschwemmungen in Punjab und schlug vor, dass Journalisten lokale Ereignisse mit globalen Themen wie dem Klimawandel in Verbindung bringen sollten, um einen breiteren Kontext zu bieten.
Die Diskussion umfasste auch Herausforderungen im Zusammenhang mit der Berichterstattung vor Ort und der Sicherheit von Journalisten. Experten rieten den Studenten, dass die persönliche Sicherheit bei der Berichterstattung über Proteste oder sensible Situationen an erster Stelle stehen sollte. Reportern wurde geraten, sichere und erhöhte Positionen für eine bessere Beobachtung zu wählen und potenzielle Risiken zu vermeiden. Sie wurden auch darüber aufgeklärt, wie man die Stimmen von Protestierenden und die Verantwortung der Strafverfolgungsbehörden bei der Aufrechterhaltung der Ordnung in Einklang bringen kann.
Bei der Behandlung der Herausforderungen in der digitalen Ära unterstrich der BBC-Experte die Bedeutung von Genauigkeit und Ethik im Journalismus. Er warnte vor der Abhängigkeit von unverifizierten sozialen Medienquellen, insbesondere für kritische öffentliche Daten wie den Air Quality Index (AQI), und betonte die Verwendung wissenschaftlicher und glaubwürdiger Quellen.
Er äußerte sich besorgt über den Anstieg von Falschmeldungen und stellte fest, dass der Wettlauf, als Erster Nachrichten zu verbreiten, oft zur Verbreitung von unverifizierten Informationen führt, was die Glaubwürdigkeit schädigen kann.
Die Sitzung hob auch die Notwendigkeit hervor, Privatsphäre und öffentliches Interesse bei der Berichterstattung in Einklang zu bringen. Es wurde betont, dass Transparenz zwar essentiell ist, Journalisten jedoch die Vertraulichkeit von Opfern in sensiblen Fällen als Teil ihrer ethischen Verantwortung gewährleisten müssen.
Das Webinar endete mit einem Dankeswort, bei dem Khushal Chand Lali seinem Dank an den Präsidenten der IMS, Rajeev Kumar Gupta, aussprach. Auch die Fakultätsmitglieder Asha, Lalitank Jain und Arun Kumar äußerten ihren Dank. Die Sitzung wurde von der MAJMC-Studentin Sudiksha Tiwari moderiert.