Ein aktueller Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Die weltweite Jugendarbeitslosigkeit ist seit dem Ende der COVID-19-Pandemie gesunken, und der Zugang zu Bildung hat sich deutlich verbessert. Trotz dieser Fortschritte gibt es jedoch Bedenken, dass diese positiven Trends nur vorübergehend sein könnten, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen, wo der Zugang zu Bildung weiterhin begrenzt ist.
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- Die weltweite Jugendarbeitslosigkeit ist seit dem Ende der COVID-19-Pandemie gesunken.
- Laut ILO-Bericht sind junge Menschen besser ausgebildet als vor der Pandemie.
- 2023 waren weltweit 64,9 Millionen Jugendliche arbeitslos, was einer Quote von 13 % entspricht.
- Während der Pandemie 2020 erreichte die Jugendarbeitslosigkeit mit 74 Millionen Betroffenen einen Höchststand.
- Der Zugang zu Bildung hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert.
- 48 % der jugendlichen Weltbevölkerung nahmen 2023 an einer Schul- oder Berufsausbildung teil, im Vergleich zu 38 % im Jahr 2000.
- Besonders in Ländern mit niedrigen mittleren Einkommen stieg das Bildungsniveau erheblich an.
- In Ländern mit hohem Einkommen lag der Anteil der Jugendlichen in Ausbildung 2023 bei 62,6 %.
- In Ländern mit niedrigem Einkommen verschlechterte sich der Zugang zu Bildung weiter, insbesondere in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen.
- Trotz besserer Ausbildung finden junge Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern oft nur schlecht bezahlte Jobs aufgrund langsamer wirtschaftlicher Anpassung.