Die Europäische Union hat die Wiederwahl von Nicolás Maduro in Venezuela aufgrund der umstrittenen Präsidentschaftswahl nicht anerkannt. In einer gemeinsamen Erklärung fordern mehrere EU-Staaten Transparenz und eine unabhängige Überprüfung der Wahlergebnisse, während die Opposition und internationale Gemeinschaft Zweifel an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Ergebnisse äußern.
BulletsIn
- Die EU erkennt den Wahlsieg von Nicolás Maduro in Venezuela nicht an.
- Der Nationale Wahlrat Venezuelas erklärte Maduro am 2. August zum Wahlsieger.
- Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, die Niederlande, Spanien und Portugal fordern Transparenz.
- Oppositionskandidat Edmundo González Urrutia soll laut unabhängigen Überprüfungen die Wahl gewonnen haben.
- Die EU verlangt eine unabhängige Überprüfung der Wahlprotokolle durch eine international anerkannte Einrichtung.
- Die venezolanische Wahlbehörde erklärte Maduro trotz internationaler Kritik offiziell zum Sieger.
- Oppositionsführer González Urrutia beansprucht einen “historischen Sieg” bei der Wahl am 28. Juli.
- Die Wahlbehörde hat bisher keine transparenten Ergebnisse vorgelegt.
- USA, Peru und Argentinien erkennen González Urrutia als neuen Präsidenten an.
- Maduro bewirbt sich um eine dritte Amtszeit von sechs Jahren und ist wegen der Wirtschaftskrise unbeliebt.