Im Zuge der intensiveren Bombardierungen der Ukraine durch Russland werden im Westen zunehmend bisherige rote Linien infrage gestellt. Einige Länder unterstützen die Idee, Angriffe in Russland zuzulassen, und erwägen die Entsendung von Ausbildern in die Ukraine. Eine Flugverbotszone wird ebenfalls diskutiert.
BulletsIn
- Der französische Präsident Emmanuel Macron plädiert dafür, der Ukraine westliche Waffenangriffe auf militärische Ziele in Russland zu erlauben.
- Bundeskanzler Olaf Scholz widerspricht nicht und bestätigt, dass das Völkerrecht solche Angriffe zulässt.
- NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sowie Regierungsvertreter aus Großbritannien, Polen und den baltischen Staaten unterstützen diese Ansicht.
- Die USA und Deutschland haben bisher aus Angst vor einer Eskalation dagegen argumentiert.
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert in europäischen Hauptstädten, das Tabu zu brechen und westliche Waffen gegen Russland einzusetzen.
- Frankreich erwägt, Ausbilder in die Ukraine zu schicken, um neu mobilisierte Soldaten schneller zu trainieren.
- Polen und die baltischen Staaten könnten sich ebenfalls an der Entsendung von Ausbildern beteiligen.
- Macron hat die Möglichkeit einer Truppenentsendung in die Ukraine nicht ausgeschlossen, sollte Russland weiter vorrücken.
- NATO erwägt, Ausbilder in die Ukraine zu schicken, um die Regierung in Kiew zu unterstützen.
- Es gibt auch Kritiker, die befürchten, dass diese Schritte europäische Trennlinien bloßstellen könnten.