Wladimir Putin ist seit 25 Jahren an der Spitze Russlands. Sein Aufstieg begann 1999, als er nach Boris Jelzins Rücktritt die Präsidentschaft übernahm. Seitdem hat er seine Macht schrittweise gefestigt, Autonomie abgebaut und politische Kontrolle zentralisiert.
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1999: Putin wird nach Jelzins Rücktritt amtierender Präsident
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2000: Gewinnt erste Wahl mit 52,9 % der Stimmen
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2008: Medwedew übernimmt Präsidentschaft, Putin wird Regierungschef, bleibt aber die wahre Macht
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2012: Putin kehrt ins Präsidentenamt zurück, verlängert Amtszeit auf sechs Jahre
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Abschaffung regionaler Autonomie stärkt Kontrolle des Kremls
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Opposition und unabhängige Machtzentren systematisch ausgeschaltet
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Oligarchen und lokale Eliten entmachtet, Macht stark zentralisiert
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Russland heute laut Experten eine “personalistische Diktatur”
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Medien, Justiz und politische Institutionen unter Putins Einfluss