Eine laufende Korruptionsuntersuchung gegen Mitarbeiter und Ex-Mitarbeiter der NATO Support and Procurement Agency (NSPA) hat zu fünf Festnahmen in Belgien und den Niederlanden geführt. Die Ermittlungen betreffen Unregelmäßigkeiten bei Rüstungsverträgen für Munition und Drohnen. Die Untersuchung erstreckt sich über mehrere Länder, darunter Luxemburg, Italien, Spanien und die USA, und wird von der EU-Behörde Eurojust koordiniert.
BulletsIn
-
Fünf Festnahmen: Zwei in Belgien, drei in den Niederlanden, darunter ein ehemaliger Verteidigungsbeamter.
-
NSPA-Mitarbeiter sollen Informationen an Rüstungsfirmen weitergegeben haben.
-
Verdacht auf Geldwäsche durch Einrichtung von Beratungsfirmen.
-
Ermittlungen betreffen Verträge für Munition und Drohnen.
-
Dokumente in Luxemburg beschlagnahmt, Untersuchung international ausgeweitet.
-
NATO will Ursache der Korruption vollständig aufklären.
-
NSPA hat über 1.500 Mitarbeiter, unterstützt NATO-Operationen und verhandelt Verteidigungsverträge.
-
NSPA arbeitet nach dem Prinzip “ohne Gewinn, ohne Verlust”.
-
Letztes Jahr Vertrag über fast 700 Millionen US-Dollar für Stinger-Raketen abgeschlossen.
-
Korruptionsfall betont Wichtigkeit von Transparenz und Kontrolle öffentlicher Verteidigungsausgaben.
-
Fall kommt ungünstig, da NATO-Rüstungsausgaben wegen Russland-Krieg stark steigen.
-
NATO plant Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 3,5 % des BIP, weit über dem aktuellen Ziel von 2 %.
-
EU bereitet umfangreiche Kreditaufnahme vor, um Verteidigungsausgaben von 800 Milliarden Euro zu finanzieren.