Nach dem enttäuschenden Abschneiden seiner Partei bei der EU-Wahl kündigte Frankreichs Präsident Macron Neuwahlen an. Ein Schritt, um auf die Sorgen der Wähler zu reagieren und das Vertrauen zurückzugewinnen.
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- Frankreichs Präsident Macron hat Neuwahlen angekündigt nach dem schlechten Ergebnis seiner Partei bei der EU-Wahl.
- Macron betonte, die Entscheidung sei ein Akt des Vertrauens und reagiere auf die Sorgen der Wähler.
- Die Nationalversammlung wird aufgelöst, und die vorgezogene Parlamentswahl soll am 30. Juni und 7. Juli stattfinden.
- Bei der Europawahl hat die rechtsextreme Partei Rassemblement National in Frankreich mit über 31 Prozent deutlich gewonnen.
- Der Renaissance-Block von Präsident Macron fiel auf rund 15 Prozent zurück.
- In Österreich liegt die rechtspopulistische FPÖ mit rund 27 Prozent an der Spitze, gefolgt von der konservativen ÖVP und der sozialdemokratischen SPÖ.
- In Italien wird die rechtspopulistische Partei von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stärkste Kraft bei den Europa-Wahlen.
- Die pro-europäische Partei PO von Ministerpräsident Donald Tusk ist in Polen stärkste Kraft geworden.
- Die PO kommt auf 38,2 Prozent der Stimmen, während die frühere Regierungspartei PiS 33,9 Prozent erzielt.
- Der Rechtsruck zeigt sich auch in anderen Ländern wie Österreich und Italien, wo rechtspopulistische Parteien Erfolge verzeichnen.