Fast 28 Millionen Wähler haben am 29. Mai in Südafrika die Gelegenheit, landesweit und in den Provinzen neue Parlamente zu wählen. Die Deutsche Welle stellt die wichtigsten Kandidaten vor.
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- Cyril Ramaphosa, amtierender Präsident und Vorsitzender des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), hofft auf Wiederwahl.
- Ramaphosa übernahm 2018 die Macht von Jacob Zuma, der in einen Korruptionsskandal verwickelt war.
- Trotz seines Versprechens eines Neuanfangs erreichte die Arbeitslosigkeit unter Ramaphosa neue Rekorde.
- Der ANC könnte das schlechteste Wahlergebnis seiner Geschichte erleben und die Mehrheit verlieren.
- Bei Verlust der Mehrheit müsste der ANC erstmals in seiner Geschichte einen Koalitionspartner suchen.
- Julius Malema, Gründer der radikalen Partei Economic Freedom Fighters (EFF), fordert radikale Reformen.
- Malema ist umstritten, gilt jedoch als wichtiger Akteur für die Zukunft Südafrikas.
- John Steenhuisen, Vorsitzender der Demokratischen Allianz (DA), kämpft gegen das Image einer Partei der weißen Mittelschicht.
- Die DA führt eine Koalition an, die den ANC ablösen möchte, hat aber Schwierigkeiten, eine breite Wählerschaft anzusprechen.
- Jacob Zuma, früherer Präsident, wurde wegen einer Verurteilung von den Wahlen ausgeschlossen.