Drei renommierte Forscher im Bereich des Wohlstands teilen sich den diesjährigen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Die Preisträger Daron Acemoglu, Simon Johnson und James A. Robinson wurden für ihre bahnbrechende Arbeit zur Wohlstandskluft zwischen Nationen ausgezeichnet. Ihr Forschungsfokus liegt auf der Bedeutung sozialer Institutionen und deren Einfluss auf den Wohlstand von Ländern. Die Verkleinerung der Einkommensunterschiede zwischen Staaten ist laut Nobelkomitee eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Ihre Arbeit zeigt auf, wie entscheidend Institutionen für wirtschaftlichen Fortschritt und soziale Gerechtigkeit sind.
BulletsIn
- Daron Acemoglu (USA/Türkei), Simon Johnson (USA/Großbritannien) und James A. Robinson (USA/Großbritannien) erhielten den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.
- Ihre Forschung befasst sich mit der Wohlstandslücke zwischen Nationen und der Bedeutung von Institutionen.
- Die Preisträger haben gezeigt, wie soziale Institutionen die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen.
- Die Verkleinerung der Einkommensunterschiede zwischen Ländern wird als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit angesehen.
- Jakob Svensson, Vorsitzender des Nobelkomitees, betonte die Bedeutung ihrer Arbeit für globale Gerechtigkeit.
- Acemoglu und Johnson lehren am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Robinson an der Universität von Chicago.
- Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung von Institutionen für das wirtschaftliche Wohlergehen von Staaten.
- Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften wurde 1968 ins Leben gerufen und ist kein ursprünglicher Teil von Alfred Nobels Testament.
- Die Preisträger erhalten elf Millionen schwedische Kronen (ca. 970.000 Euro) als Preisgeld.
- Die Preisverleihung findet traditionell am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, statt.