Die Regulierungsbehörden der Europäischen Union haben Apple beschuldigt, gegen strenge neue digitale Wettbewerbsregeln zu verstoßen, indem sie App-Entwicklern verbieten, Verbraucher frei zu günstigeren Diensten zu lenken. Die vorläufigen Ergebnisse der Europäischen Kommission stammen aus einer im März eröffneten Untersuchung. Sollte Apple schuldig befunden werden, droht dem Unternehmen eine Geldstrafe von bis zu 10 % seines jährlichen weltweiten Umsatzes.
BulletsIn
- Beschuldigung: EU-Regulierungsbehörden beschuldigen Apple des Verstoßes gegen digitale Wettbewerbsregeln.
- Untersuchungsergebnisse: Vorläufige Ergebnisse der Europäischen Kommission stammen aus einer Untersuchung, die im März eröffnet wurde.
- Geldstrafe: Apple droht eine Geldstrafe von bis zu 10 % seines jährlichen weltweiten Umsatzes von 383 Milliarden Dollar.
- Erhöhung der Strafe: Bei Wiederholung des Verstoßes kann die Geldstrafe auf 20 % des weltweiten Umsatzes erhöht werden.
- Digital Markets Act: Die Untersuchungen wurden im Rahmen des Digital Markets Act der EU durchgeführt.
- Betroffene Unternehmen: Neben Apple wurden auch Google und Meta (Facebook) untersucht.
- Neue Vertragsanforderungen: Apple wird auch wegen neuer Vertragsanforderungen für App-Entwickler untersucht.
- Kerntechnologiegebühr: Diese Anforderungen beinhalten eine “Kerntechnologiegebühr” von 0,50 € pro App-Installation.
- Zweites Verfahren: Die Kommission hat ein weiteres Verfahren eingeleitet, um die neuen Anforderungen von Apple zu prüfen.
- Verdacht: Der Verdacht besteht, dass Apple gegen den Digital Markets Act verstößt, indem es App-Entwickler benachteiligt.