Lise Klaveness wurde am Donnerstag als zweite Frau in das UEFA-Exekutivkomitee gewählt, nachdem die Zahl der garantierten Plätze für weibliche Mitglieder verdoppelt wurde. Die norwegische Fußballfunktionärin fordert eine stärkere Führung zum Schutz der Werte des europäischen Sports und spricht sich offen zu politischen Themen im Fußball aus.
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Klaveness nun zweite Frau im UEFA-Exekutivkomitee neben Laura McAllister.
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Wahl erfolgte nach Regeländerung, die zwei garantierte Plätze für Frauen vorsieht.
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Sie setzt sich für Transparenz, Menschenrechte & Demokratie im Sport ein.
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Kritisiert Vergabe der WM 2022 an Katar & 2034 an Saudi-Arabien.
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Äußerte sich kritisch zu Israels Angriffen auf Gaza.
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Stellte klar: Norwegen wollte Katar nicht boykottieren, sondern qualifizierte sich nicht.
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Forderte eine stärkere, dialogbasierte Führung in UEFA & Weltfußball.
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2023 scheiterte sie noch an der Wahl ins UEFA-Exko gegen zehn Männer.
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UEFA hatte damals nur eine Frau unter 20 Mitgliedern im Exekutivkomitee.
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Klaveness sieht Sportmodell in Europa unter wachsendem Druck & mahnt zum Handeln.