Ein entscheidendes Treffen unter Vermittlung der Bezirksverwaltung und der Polizei führte zu einer friedlichen Beilegung der industriellen Unruhen, mit wichtigen Vereinbarungen zwischen Arbeitern und Fabrikmanagement.
Gautam Buddh Nagar, 10. April 2026: Als Reaktion auf die industriellen Unruhen, die im Bezirk aufgetreten waren, wurde ein hochrangiges Treffen einberufen, um durch Dialog zwischen Arbeitern und Arbeitgebern eine friedliche Lösung zu gewährleisten. Vertreter von Arbeitnehmergewerkschaften und Management-Organen von großen Industriebetrieben, einschließlich M/s Rainbow Fabart, Paramount Fashion und Styles, Richa Global, Sahu Export und Anubhav Apparels, nahmen an den Diskussionen teil.
Das Treffen wurde unter der Leitung des Bezirksmagistrats durchgeführt, mit aktiver Vermittlung durch den Additional District Magistrate (Verwaltung), den Sub-Divisional Magistrate Dadri und hochrangige Polizeibeamte. Auf Anweisung des Polizeikommissars ermöglichten hochrangige Beamte, einschließlich des Joint Commissioner of Police (Recht und Ordnung) und des Deputy Commissioner of Police, Central Noida, den Dialog zwischen beiden Seiten, um ein ausgewogenes und faires Ergebnis zu gewährleisten.
Durch strukturierte und freundschaftliche Diskussionen zwischen ausgewählten Vertretern von Arbeitern und Fabrikmanagement wurde ein Konsens über mehrere wichtige Punkte erzielt, was das Ende der Unruhen und die Wiederherstellung der Normalität in der industriellen Umgebung bedeutete.
Wichtige Forderungen der Arbeiter
Während des Treffens stellten die Arbeiter ihre primären Forderungen, die sich auf die Lohnstruktur, die Arbeitsbedingungen und die Würde am Arbeitsplatz konzentrierten. Sie forderten eine Erhöhung der Löhne im Einklang mit dem Modell der Regierung von Haryana, wobei sie auf Ungerechtigkeiten in der Entlohnung hinwiesen. Die Arbeiter forderten auch eine doppelte Bezahlung für Überstunden, wobei sie auf eine faire Entlohnung für verlängerte Arbeitszeiten bestanden.
Andere wichtige Forderungen umfassten die Gewährung von wöchentlichen Feiertagen für alle Arbeiter, die rechtzeitige und regelkonforme Zahlung von Boni und strenge Maßnahmen zur Verhinderung von Belästigung weiblicher Arbeiter, während gleichzeitig ein respektvolles Verhalten am Arbeitsplatz gewährleistet werden sollte. Die Arbeiter betonten auch die Notwendigkeit eines effektiven Beschwerdeverfahrens und forderten, dass keine Bestrafung gegen Arbeitervertreter verhängt werden sollte, die an der Erhebung dieser Bedenken beteiligt waren.
Management stimmt wichtigen Arbeiterbedenken zu
Nach den Diskussionen stimmte das Management mehreren wichtigen Bedingungen zu, die darauf abzielten, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Arbeiterbeschwerden anzugehen. Es wurde beschlossen, dass ab dem 11. April 2026 Überstundenarbeit zu doppeltem Satz vergütet wird. Darüber hinaus werden alle Arbeiter Anspruch auf wöchentliche Feiertage haben, und in Fällen, in denen Arbeit an Sonntagen zugewiesen wird, wird die Bezahlung zu doppelten Sätzen erfolgen.
Das Management stimmte auch zu, sicherzustellen, dass Bonuszahlungen an alle Arbeiter bis zum 30. November gemäß den geltenden Regeln direkt auf ihre Bankkonten überwiesen werden. Um die Sicherheit und Würde am Arbeitsplatz zu gewährleisten, wurde beschlossen, dass jede Fabrik einen Ausschuss zur Verhinderung von sexueller Belästigung einrichten wird, mit obligatorischen monatlichen Sitzungen, um Beschwerden zu überprüfen und die Einhaltung zu gewährleisten.
Darüber hinaus wird jede Fabrik Beschwerdekästchen installieren, um es den Arbeitern zu ermöglichen, Beschwerden leicht einzureichen. Das Management verpflichtete sich, notwendige Arbeitsplatz-Einrichtungen bereitzustellen und ordnungsgemäße Vorkehrungen zu treffen, um die Mitarbeiter zu unterstützen.
Garantien für Arbeitsplatzsicherheit und Nicht-Retaliation
Eine der kritischen Bedenken der Arbeiter hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit wurde während des Treffens auch angesprochen. Das Management versicherte, dass keine Kündigung oder Bestrafung gegen Arbeitervertreter verhängt werden wird, die an den Diskussionen teilgenommen haben. In unvermeidlichen Fällen wird eine solche Maßnahme nur mit vorheriger Genehmigung der Bezirksverwaltung ergriffen.
Es wurde auch vereinbart, dass keine Vergeltungs- oder Unterdrückungsmaßnahmen von Seiten des Managements gegen Arbeiter in Bezug auf die jüngste Agitation ergriffen werden. Um Transparenz zu gewährleisten, werden alle vereinbarten Punkte auf Anschlagtafeln in den jeweiligen Fabriken zur Kenntnisnahme und Einhaltung angezeigt.
Verwaltungseingriff gewährleistet friedliche Lösung
Der Additional Labour Commissioner, Gautam Buddh Nagar, versicherte, dass die Forderung nach Lohnrevision an höhere Behörden zur Berücksichtigung auf geeigneter Ebene weitergeleitet wird. Dieser Schritt soll eines der Kernprobleme, die von den Arbeitern aufgeworfen wurden, langfristig angehen.
Die Arbeitervertreter wiederum versicherten der Verwaltung, dass alle Arbeiter friedlich nach Hause zurückkehren und ihre Pflichten ab dem 11. April 2026 wie zuvor wieder aufnehmen werden. Diese Zusage spielte eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellung der Normalität und der Verhinderung einer Eskalation der Spannungen.
Hochrangige Beamte der Bezirks- und Polizeiverwaltung blieben während der Diskussionen anwesend, um sicherzustellen, dass der Dialog konstruktiv und auf eine Lösung ausgerichtet blieb. Ihre koordinierten Bemühungen halfen dabei, die Kluft zwischen Arbeitern und Management effektiv zu überbrücken.
Nach Abschluss des Treffens wurde die Situation im Bezirk als völlig friedlich gemeldet. Die erfolgreiche Vermittlung unterstreicht die Bedeutung eines zeitigen Verwaltungseingriffs und eines offenen Dialogs bei der Lösung von industriellen Konflikten.