Mindestens 2000 Menschen sollen in Papua-Neuguinea von einem Erdrutsch verschüttet worden sein. Nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es kaum Chancen, noch Überlebende zu finden. In dem von einem gewaltigen Erdrutsch betroffenen Hochland von Papua-Neuguinea schwindet die Hoffnung, noch Überlebende unter den Erd- und Geröllmassen zu finden. “Dreieinhalb Tage nach dem Erdrutsch sind die Chancen leider sehr gering”, sagte der Missionschef der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in dem pazifischen Inselstaat, Serhan Aktoprak, der Deutschen Presse-Agentur.
BulletsIn
- Erdrutsch in Papua-Neuguinea verschüttet mindestens 2000 Menschen.
- Chancen auf Überlebende nach dreieinhalb Tagen sehr gering.
- Missionschef der IOM bestätigt geringe Überlebenschancen.
- Retter pendeln täglich mehrere Stunden ins betroffene Gebiet.
- Keine Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Katastrophenortes.
- Sicherheitseskorte wegen anhaltender Stammesfehde erforderlich.
- Schwere Maschinen und Hilfsgüter durch Kämpfe entlang der Route verzögert.
- Wissenschaftler vermuten Klimawandel als möglichen Faktor.
- Keine vorherigen Erdrutsche in der betroffenen Region bekannt.
- Nationale Katastrophenschutzbehörde berichtet erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen.