Die EU-Staaten haben sich nach langem Streit auf ein neues Naturschutzgesetz geeinigt. Dieses Gesetz sieht vor, dass in der Europäischen Union mehr Bäume gepflanzt und Moore sowie Flüsse in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt werden. Eine ausreichende Mehrheit von EU-Staaten stimmte dem Vorhaben zu, das vor allem von Landwirten und Konservativen kritisiert wurde. Der Kurswechsel Österreichs, ermöglicht durch die Zustimmung der grünen Klimaschutz- und Umweltministerin Leonore Gewessler, spielte eine entscheidende Rolle. Das Gesetz soll zur Verbesserung der Lebensräume und zur Bekämpfung des Artensterbens beitragen.
BulletsIn
- Die EU-Staaten haben ein umstrittenes Naturschutzgesetz verabschiedet.
- Ziel ist es, mehr Bäume zu pflanzen und Moore sowie Flüsse zu renaturieren.
- Eine Mehrheit von EU-Staaten stimmte dem Vorhaben in Luxemburg zu.
- Das Gesetz war zwei Jahre lang intensiv umstritten.
- Rund 80 Prozent der Lebensräume in der EU sind in schlechtem Zustand.
- 10 Prozent der Bienen- und Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht.
- 70 Prozent der Böden in der EU sind in schlechter Verfassung.
- Christdemokraten und Bauernverbände kritisierten das Gesetz.
- Das Gesetz wurde im Verhandlungsprozess abgeschwächt, um Bedenken zu berücksichtigen.
- Die Zustimmung Österreichs durch Ministerin Leonore Gewessler war entscheidend.