NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg appelliert an die Mitgliedsstaaten der Allianz, der Ukraine langfristige militärische Unterstützung zuzusichern, um deren Druck im Krieg gegen Russland zu lindern. Er schlägt vor, jährlich 40 Milliarden Euro aufzubringen, um diese Hilfe zu gewährleisten.
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- NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg fordert langfristige Militärhilfe für die Ukraine.
- Stoltenberg schlägt vor, jährlich 40 Milliarden Euro für die Ukraine bereitzustellen.
- Die Lastenteilung soll auf Grundlage des Bruttoinlandsprodukts der Mitgliedsstaaten erfolgen.
- Die USA sollen etwa 50 Prozent der 40 Milliarden Euro aufbringen.
- Der Rest soll unter den europäischen Verbündeten und Kanada aufgeteilt werden.
- Stoltenbergs Vorschlag wird beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel diskutiert.
- Es gibt starke Unterstützung für eine langfristige Verpflichtung, aber auch Zurückhaltung bei der Lastenteilung.
- Die Ukraine hat das Recht, sich selbst zu verteidigen, auch durch Angriffe auf legitime militärische Ziele innerhalb Russlands.
- Mehrere Staaten, darunter Deutschland und die USA, haben der Ukraine die Genehmigung erteilt, von ihnen gelieferte Waffen auch gegen Ziele in Russland einzusetzen.
- Die USA planen laut Medienbericht die Lieferung eines weiteren Patriot-Systems an die Ukraine, das derzeit in Polen stationiert ist.