Nach den tödlichen Explosionen von Pager-Geräten im Libanon, die von vielen als israelische Sabotageaktion eingestuft werden, hat die Hisbollah Israel mit Rache gedroht. Die Pager, von denen auch die Hisbollah-Miliz Gebrauch macht, wurden möglicherweise manipuliert, was zu zahlreichen Opfern führte. Israel bestreitet offiziell die Vorwürfe, während die Spannungen in der Region weiter eskalieren.
BulletsIn
- US-Medien berichten von einer israelischen Sabotageaktion mit manipulierten Pagern im Libanon.
- Bei den Explosionen kamen neun Menschen ums Leben, über 2700 wurden verletzt.
- Die Hisbollah nutzt Pager, um israelische Überwachung durch Mobiltelefone zu vermeiden.
- Experten vermuten, dass Plastiksprengstoff in den Pagern versteckt wurde.
- Der taiwanesische Hersteller Gold Apollo bestreitet jegliche Verbindung zu den explodierten Geräten.
- Gold Apollo kündigte rechtliche Schritte an, da ein Partnerunternehmen die Pager in Budapest herstellte.
- Die Hisbollah machte Israel für die „kriminelle Aggression“ verantwortlich und kündigte Rache an.
- Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah wird sich öffentlich zu den Vorfällen äußern.
- Die UN warnt vor einer „beunruhigenden Eskalation“ der Spannungen.
- Internationale Fluggesellschaften setzten aufgrund der Explosionen Flüge nach Tel Aviv und Beirut aus.