Die Pläne von Meta, persönliche Daten zur Schulung seiner Künstlichen-Intelligenz-Modelle zu verwenden, ohne um Zustimmung zu bitten, wurden am Donnerstag von der Advocacy-Gruppe NOYB kritisiert. Diese forderte Datenschützer in ganz Europa auf, solche Verwendungen zu stoppen. Hier sind die wichtigsten Punkte:
BulletsIn
- Die Advocacy-Gruppe NOYB forderte nationale Datenschutzbehörden auf, sofort zu handeln.
- Meta plant, ab dem 26. Juni persönliche Beiträge, private Bilder oder Online-Tracking-Daten für seine KI-Technologie zu nutzen.
- NOYB hat 11 Beschwerden gegen Meta eingereicht und die Datenschutzbehörden in 11 Ländern aufgefordert, ein Dringlichkeitsverfahren einzuleiten.
- Meta wies die Kritik von NOYB zurück und betonte, dass es öffentlich verfügbare Online- und lizenzierte Informationen sowie öffentlich geteilte Informationen nutzt.
- Eine Nachricht an Facebook-Nutzer besagt jedoch, dass Meta Informationen über Personen verarbeiten kann, die weder ihre Produkte und Dienste nutzen noch ein Konto haben.
- Meta ist zuversichtlich, dass sein Ansatz mit den Datenschutzgesetzen konform ist und dass andere Technologieunternehmen ähnlich vorgehen.
- NOYB hat bereits mehrere Beschwerden gegen Meta und andere Big-Tech-Unternehmen eingereicht.
- Meta hat bisher ein legitimes Interesse an der Verwendung von Benutzerdaten zur Schulung und Entwicklung seiner KI-Modelle angegeben.
- Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) droht bei Verstößen mit Geldbußen von bis zu 4% des weltweiten Gesamtumsatzes eines Unternehmens.
- Meta hat betont, dass sein Ansatz zur Verwendung von Daten mit den Datenschutzgesetzen übereinstimmt und dass andere Technologieunternehmen ähnlich vorgehen.