Am 6. Mai 2025 scheiterte Friedrich Merz im ersten Wahlgang zur Wahl des neuen Bundeskanzlers im Bundestag. Merz, der von der CDU/CSU und SPD unterstützt wurde, verfehlte mit 310 Stimmen die Kanzlermehrheit von 316 Stimmen, was zu einem unerwarteten Ergebnis führte. Die Koalitionsparteien beraten nun, wie sie weiter verfahren wollen.
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Friedrich Merz verfehlte im ersten Wahlgang die Kanzlermehrheit im Bundestag.
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Er erhielt 310 Stimmen, während 307 Abgeordnete gegen ihn stimmten.
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Drei Abgeordnete enthielten sich, eine Stimme war ungültig.
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Eine Mehrheit von 316 Stimmen ist erforderlich, um Bundeskanzler zu werden.
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Die CDU/CSU und SPD verfügen gemeinsam über 328 Stimmen im Parlament.
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Merz hatte mit einer Wahl zum Kanzler im ersten Wahlgang gerechnet, was nicht eintrat.
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Laut Grundgesetz ist eine Wiederwahl innerhalb von 14 Tagen möglich, um einen neuen Kanzler zu wählen.
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Bei weiteren Wahlgängen könnte auch eine einfache Mehrheit reichen, falls keine absolute Mehrheit erreicht wird.
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Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner eröffnete die Sitzung und informierte über das Wahlprozedere.
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SPD präsentierte kürzlich ihre Minister, und die Koalitionsparteien unterzeichneten den Koalitionsvertrag.