Die Europäische Union plant eine finanzielle Neuausrichtung zur Verteidigungsfinanzierung, wie auf einem Sondergipfel in Brüssel am 6. März beschlossen wurde. Die 27 Mitgliedsstaaten wollen 800 Milliarden Euro für die Aufrüstung mobilisieren, finanziert durch nationale Schulden und EU-gestützte Kredite.
BulletsIn
- EU-Staaten vereinbaren 800 Mrd. € für Verteidigung
- 650 Mrd. € aus nationalen Schulden der Länder
- 150 Mrd. € als EU-gesicherte Kredite geplant
- Schritt in Richtung gemeinsamer EU-Schulden
- Deutschland lockert Schuldenregeln für Verteidigung
- EU könnte Stabilitäts- und Wachstumspakt umgehen
- Finanzmärkte könnten höhere Kreditkosten verlangen
- Höhere Zinsaufschläge belasten schwächere Länder wie Italien
- EU dürfte Staaten mit hoher Verschuldung nicht bestrafen
- Risiko übermäßiger Schulden könnte Eurozone belasten