Viele Olympioniken erleben nach den Spielen ein mentales Tief, das als “Post-Olympic Blues” bekannt ist. Die emotionale Leere nach der intensiven Vorbereitung und dem Höhepunkt der Olympischen Spiele trifft nicht nur die Athleten, sondern kann auch Menschen betreffen, die andere bedeutende Lebensziele erreicht haben.
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- Viele Athleten klagen nach den Olympischen Spielen über Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit.
- Das Phänomen betrifft nicht nur Olympioniken, sondern auch Menschen nach wichtigen Lebensereignissen.
- Psychologe Jens Kleinert vergleicht den Post-Olympic Blues mit dem Gefühl nach dem Erreichen eines wichtigen Ziels.
- Selbst der erfolgreiche US-Schwimmer Michael Phelps litt nach den Olympischen Spielen 2012 stark darunter.
- Phelps sprach offen über seine tiefen Depressionen und Gedanken an Suizid nach den Spielen.
- Deutsche Judoka Anna-Maria Wagner erlebte nach den Spielen 2021 in Tokio ähnliche Gefühle.
- Olympische Spiele sind eine emotional aufreibende Zeit für die Athleten.
- Der emotionale Druck und die Bedeutung der Spiele können zu einem “leeren emotionalen Tank” führen.
- Der Post-Olympic Blues ist eine häufige Reaktion auf den Verlust der intensiven emotionalen Vorbereitung.
- Die gute Nachricht: Der Zustand ist meist vorübergehend und kann überwunden werden.