Die renommierte deutsche Schriftstellerin Jenny Erpenbeck wurde mit dem International Booker Prize ausgezeichnet. Zusammen mit ihrem Übersetzer Michael Hofmann erhielt sie diese bedeutende britische Literaturauszeichnung für ihren Roman “Kairos”. Während die Jury Erpenbecks “leuchtende Prosa” lobt, die die Komplexität von Beziehungen und die Atmosphäre Ost-Berlins einfängt, wirft die Anerkennung auch Fragen über den Empfang ihres Werkes in Deutschland auf.
BulletsIn
- Jenny Erpenbeck gewinnt International Booker Prize für Roman “Kairos” mit Übersetzer Michael Hofmann.
- Jury preist Erpenbecks “leuchtende Prosa” und die Darstellung der Ost-Berliner Atmosphäre.
- Lob und Kritik für Erpenbecks Werk, das international gefeiert, aber in Deutschland nicht immer gleichermaßen gewürdigt wird.
- Erpenbeck bereits 2015 mit Independent Foreign Fiction Prize für “The end of Days” ausgezeichnet.
- “Kairos” erzählt von toxischer Liebe und Umbrüchen in der DDR.
- Erpenbeck reflektiert in ihrem Werk häufig das Motiv der Vergänglichkeit und historische Umbrüche.
- Trotz internationaler Anerkennung erhält Erpenbecks Werk in Deutschland nicht immer die gleiche Aufmerksamkeit.
- Mögliche Gründe für unterschiedliche Wahrnehmung ihres Werkes zwischen Deutschland und dem Ausland.
- Erpenbecks literarisches Schaffen spiegelt auch ihre familiäre Tradition wider.
- Auszeichnung mit International Booker Prize wirft Licht auf Erpenbecks internationale Anerkennung und deutsche Rezeption.